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Übergreifend

Rauer Luxus fein gesponnen

20. Januar 2012 0

Fotos: truestuff.dk

Wie man in Vorträgen auf der Heimtextil in Frankfurt (11. bis 14.1.2012) erfahren konnte, hat sich in der Hotelbranche im Premiumsegment ein neuer Begriff durchgesetzt: „rough luxury“.

Mit einem ursprünglichen, naturbelassenen Design vom Möbel bis zur Bettwäsche entsprechen führende Hotelunternehmer der steigenden Nachfrage ihrer Kunden nach ökologischen Paradiesen. Während nun auch der Mainstream das Grobe entdeckt, sind konsumkundige skandinavische Geschäftsleute wie Hanne Sall und Mette Lyngso von truestuff.dk schon einen Schritt weiter. Sie definierten auf der Heimtextil die nächste Stufe des Luxus: fein gewebte, nachhaltig gefertigte Stoffprodukte für eine neue Elite, die nicht mehr protzen muss.

Wer diese subtilen Produktcodes beherrscht, könnte 2012 auf dem heiß umkämpften Feld der Haus- und Heimtextilien punkten. Wie unsere Experten errechnet haben, sollte man in Sachen gewebter Gardinenstoff mit einem harten Wettbewerb rechnen. Konnten in Deutschland 2011 noch 215 Mio. Euro zu EVP damit umgesetzt werden, so sind für 2012 nur noch 210 Mio. Euro prognostiziert. Auch in Bezug auf Bettwäsche möchten die deutschen Konsumenten verführt werden. Während sie 2011 18,92 pro Kopf dafür ausgaben, werden sie 2012 allerdings immerhin 16 Cent mehr dafür locker machen.
Sie brauchen mehr Zahlen, um klug zu planen? Hier finden Sie Studien und Marktdaten.

heimtextil.de
truestuff.dk

rough luxury

fine rough luxury

Mette Lyngso und Hanne Sall bei der Arbeit

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